-> Wer das Projekt nicht über Paypal unterstützen möchte, schreibt mir eine Email (s.u.).
Aktuelles:
„able“ Partizipative Designprozesse in Behindertenwerkstätten
Ich habe mich gemeinsam mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der VIA Werkstätten auf einen Designprozess eingelassen. Das Ergebnis sind individuelle und charmante Behältnisse aus Keramik und Porzellan. Je nach den Fähigkeiten und Interessen der einzelnen Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer wurde der Entwurf mehr oder weniger durch mich sanft gesteuert und/oder beeinflusst.
Es geht bei dem Projekt jedoch nicht ausschließlich um die Entwicklung neuer Produkte für die Werkstattproduktion, sondern vor allem um einen gemeinsamen Lernprozess. Die Teilnehmer des Projekts erlernen in Workshops neue Gestaltungskompetenzen und werden befähigt, ihren Arbeitsalltag selbst mitzugestalten. Ihnen wird so eine neue Perspektive auf ihr Material und ihre Arbeit vermittelt. „able“ ist ein langfristig angelegter Prozess, der jeden Projektteilnehmer für sich individuell und intensiv einbindet.
Werkstätten sind unverzichtbare Einrichtungen für Menschen mit Handicaps. Mit der Erweiterung ihrer Produktionspalette wird gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zu ihrer Existenzsicherung geleistet. Mit meiner Methode eines partizipativen Designprozesses werden darüber hinaus die Potenziale aller Beteiigten erkannt, gefördert und einbezogen. Schon immer produzieren die Werkstätten hochwertige lokal erstellte Produkte. Zeitgenössische Ideen des Designs und der Kulturellen Bildung werden dazu beitragen, die vorhandenen Voraussetzungen noch besser zu nutzen.
Daher wollen wir nun von den entstandenen Entwürfen ausgewählte in die Produktion bringen und benötigen dafür eure/Ihre Unterstützung. Wir müssen Formen und Werkzeuge herstellen lassen und an der Präsenz und dem Konzept unseres Labels arbeiten. Die Werkstätten brauchen eine intensive Betreuung bei der Einführung neuer Produkte, bei denen noch an so manchem Detail gefeilt, die Arbeitsabläufe erprobt und eingeübt werden müssen.
Als Dank für die Unterstützung gibt es able-Produkte.
Die Produkte, die hier als Gegenleistungen angeboten werden, sind die Stücke, die vom Prototypen in die (manuelle) Serienproduktion gehen sollen. Das bedeutet, dass wir in unserem Entwicklungsprozess schon fast, aber noch nicht ganz am Ende sind.
Ihr bekommt/Sie bekommen also ganz besondere Unikate - leichte Verformungen, kleine Unterschiede in den Materialstärken oder Unterschiede in den Glasuren belegen ihre einzigartige Herkunft. Eine Auswahl von Produktfotos soll hier einen Eindruck der gestalterischen und formalen Qualität vermitteln. Die Gegenleistungen werden, wenn wir den Zielwert erreichen, im Juni verschickt. Bei eiligeren Sendungen bitten wir um eine kurze Notiz und geben unser Bestes.
Ihr ermöglicht uns/ Sie fördern mit Ihrer Unterstützung/Finanzierung über Pling, das Arbeitsprozesse in einem Schonraum möglich werden, die zum ersten Mal die Kreativität der dort arbeitenden Menschen gleichberechtigt in die Produktion und Konzeptentwicklung einbezieht.
Weitere Informationen zu den Entwurfsprozessen gibt es auf www.able-berlin.de.
Was passiert mit dem Geld?
Mit Eurer Unterstützung möchten wir die Formen für Katja Renners Gewürztöpfchen bei einem Formbauer in Auftrag geben. Die Struktur und der Auftritt des Lables „able“ soll weiterentwickelt werden, wofür ich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen möchte.
Außerdem soll eine erste Probeedition der 3 Entwürfe „Doppelschale“ von Romm Kulosa, „Die Vase der Überraschungen“ von Michael Poggemann und „Gewürztöpfchen“ von Katja Renner mit der Werkstatt produziert werden.
Wie geht es mit „able“weiter?
Mit „able“ fördert ihr/ fördern Sie ein Projekt, das ich mit viel Unterstützung von Kommiliton/innen, Professor/innen und den VIA Werkstätten im Abschlussjahr meines Studiums begonnen habe und das ich darüber hinaus weiterführen und weiterentwickeln möchte.
In einer nächsten Projektphase sollen weitere Berliner Werkstätten in Gestaltungsprozesse eingebunden werden. Designstudent/innen der Kunsthochschule Berlin-Weißensee werden sich zusammen mit neuen und alten Projektteilnehmer/innen in weitere Gestaltungsprozesse begeben, bei denen neben dem produktiven Lernen auch einige produktionstaugliche Entwürfe entstehen sollen, die unsere Produktpalette wachsen lassen.
Im Laufe dieses Jahres stellen wir die Ergebnisse des Projekts an unterschiedlichen Orten aus, zum Beispiel im Rahmen der Weltgestalter- Ausstellung bei den Kölnpassagen, der Nürnberger Werkstattmesse und der Tendence in Frankfurt; außerdem im Kunstraum Bethanien in Berlin bei der Mart Stam- Ausstellung im Mai.
Sponsoren
Natürlich freue ich mich auch über alle Anfragen und Anregungen, die mein Projekt weiterbringen. Schreibt mir/Schreiben Sie mir einfach eine Nachricht auf pling* oder per Email an: i.dechamps@able-berlin.de.
Ich danke Euch und Ihnen für Eure/Ihre Unterstützung. Egal ob Ihr das Projekt einfach nur weiterempfehlt, unterstützt und / oder andere unvorstellbare Sachen dafür macht.
Eure Isabelle
